Wir imprägnieren Holz
Beim Druckimprägnieren wird Holz mit einer Schutzmittellösung im Wechseldruck- oder Kesseldruckverfahren konserviert. Nach drei bis sechs Wochen Trocknungszeit ist das Schutzmittel geruchlos und schwitzt nicht aus.
Kesseldruckverfahren (Vakuum-Druckverfahren)
Ein Imprägnierverfahren bei welchem die Holzfeuchtigkeit am Fasersättigungspunkt liegt. Je nach Holzart ist dieser zwischen etwa 25 bis 35%. Dieses Verfahren findet bei uns vorwiegend Anwendung für den Einsatz ohne Erdkontakt.
Starke Vakuumpumpen ziehen die Luft aus dem Imprägnierkessel und der hohlzellen des Holzes. Je besser das Vorvakuum, desto höher ist die zu erreichende Aufnahmemenge an Schutzmittel. Während des Flutens des Kessels mit Imprägnierlösung muss das Vakuum aufrechterhalten werden. Anschließend pressen Druckpumpen die Schutzmittellösung mit hohem Druck tief in das Holz. Das Nachvakuum sorgt dann dafür, dass das Holz tropffrei aus der Anlage gefahren werden kann.
Die Prozessdauer beträgt zwischen 5 - 10 Stunden. Holzarten unterscheiden sich in ihrer Tränkbarkeit. So müssen z. B. für Fichtenhölzer deutlich längere Vakuum- und Druckzeiten gewählt werden als für Kiefernhölzer.
Wechseldruckverfahren (nach Henriksson)
Beim Wechseldruckverfahren nach Henriksson wird der Imprägnierkessel mit Tränklösung geflutet. Nach einer Vordruckphase von 30–60 Minuten beginnen die dynamischen Druckwechsel. Hierbei wird das Holz alternierend einem Unter- und Überdruck ausgesetzt. Insgesamt dauert das Verfahren gesamthaft über 20 Stunden mit bis zu 400 Zyklen von Unter-und Überdruck. Dieses Verfahren findet bei uns vorwiegend Anwendung für den Einsatz mit Erd-oder Wasserkontakt, sowie bei sägefrischem Holz.
Imprägniertes Holz ist gegen Pilze und Insekten wirksam geschützt. Trotzdem ist es nach Fixierung in der Anwendung giftklassefrei.
Ausgezeichnete Ökobilanz
Eine Studie der
EMPA St. Gallen zeigt, dass imprägniertes Holz in allen Anwendungsbereichen im Freien der ökologischste Baustoff ist. Imprägniertes Holz schneidet hinsichtlich Energieverbrauch, Treibhauseffekt, Toxizität und Ozonbildung besser ab als Beton, Stahl und Kunststoff. Dowloand unter Rubrik 2) das Unternehmen / Wissen.